Saturday, 21. january 2012 6 21 /01 /Jan. /2012 11:54

Familienplanung / Urmenschliches.

Recht ruppig wächst im Lebenslauf  der junge Urmensch derbe auf,
nachdem die Alten, mit Vergnügen,  tierisch ihren Sex verüben.
Der Halbstarke ist sehr betrübt  und noch ziemlich ungeübt,
in dem Umgang mit dem Weib,  beim so genannten Zeitvertreib,
den, entsprechend an den Plätzen,  alle Urmenschcliquen schätzen.
Verzögert kommt er, etwas spät,  mit Mühe in die Pubertät
und damit, in diesem Maße,  dabei in die heiße Phase.
Er ist auf die Weiber heiß  und er simuliert voll Fleiß
wie er vielleicht, irgendwann,  den Ursex praktizieren kann.
Die Aufklärung im Unterricht  kennt er bis dato aber nicht.

Die Alten machen, im Reflex,  bedingungslosen plumpen Sex,
der wie beim wilden Tier begann,  was noch als Porno enden kann,
innerhalb der späten Phase,  bei der Menschheit in Ekstase.
Der junge Urmensch, in viel Frust,  bemüht sich gern, in seiner Lust,
um ein junges wildes Weib,  denn er sucht den Zeitvertreib.
Der Urmensch, in dem Urmenschclan,  macht den Urfamilienplan,
denn, in der sexuellen Lust,  ist er sich, in der Tat, bewusst,
dass er stark ein Weib begehrt.  Vorläufig bleibt ihm verwehrt,
als Jüngling und als Junggeselle,  an der ursprünglichen Stelle,
was er wohl im Sinne hegt  und im Sex zugrunde legt.

Man nimmt ihn vorerst nicht für voll.  Trotzdem ist er liebestoll
auf verschlungen wüsten Wegen  suchend immer viel zugegen,
um in der Mühe, in der großen,  auf ein junges Weib zu stoßen.
Er will sich gern im Sex verbinden.  Ein junges Weiblein muss er finden,
weil er keine Alte mag.  Darum sinnt er jeden Tag,
und er träumt sehr viel bei Nacht,  wie er das erfolgreich macht,
ein junges Weibchen auszumachen.  Die Alte tut darüber lachen.
Der junge Urmensch ist allzeit  noch vital und sprungbereit
und will große Sprünge machen.  Er hantiert mit seinen Sachen,
mit Faustkeil, Keule und dem Speer,  doch ohne Weib fühlt er sich leer.

Er fühlt sich stark dazu getrieben,  auf gut Glück und nach Belieben,
ein junges Weib, zu seinen Zwecken,  in der Sehnsucht zu entdecken.
Im sexuellen Brauch, im Clan,  erfordert der Familienplan
die Innzucht möglichst im Geschehen  nicht in der Planung vorzusehen.
Die Innzucht wäre sehr fatal  und klebt als Makel alle mal
an der Sippe der Gestalten,  im sexuellen Fehlverhalten.
Ein junges Weib das wär wohl gut,  denn das sorgt für frisches Blut.
Man muss nur feste daran glauben  und irgendwo so eine rauben.
Vorher muss man im Geschehen  irgend eine Neue sehen.
Verhütung war, in diesem Schema,  mangels Möglichkeit das Thema.
H. Feisel 


von Heinrich Feisel - veröffentlicht in: Urmensch
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Saturday, 21. january 2012 6 21 /01 /Jan. /2012 11:52

Der warme Urmensch.

Es ist der Urmensch, mit den Jahren,  allmählich etwas mehr erfahren
und er erfindet dann das Rad.  Gern nimmt er ein warmes Bad,
sofern das schon zu machen geht, wo ein warmer Sud besteht,
am Geysir an einer Stelle,  als Therme bei der warmen Quelle.
Tief im Winter und beim Frost  braucht er eine warme Kost,
denn sein Fraß ist hart gefroren.  So wird die Idee geboren,
einstimmig nach dem Beraten,  das harte Fleisch sei weich zu braten,
über einem heißen Feuer.  Die heiße Glut beim Abenteuer
ist erst im Frühjahr neu erwacht,  wenn es die Sonne wärmer macht
und die Mitglieder der Sippe  schlachten feiernd eine Hippe.

Ein Stammesmitglied, voller Charme,  geht mit der Mode und ist warm,
weshalb er sich auch warm bekleidet  und, wenn es geht, ein Weib vermeidet.
Es wird der Häuptling ziemlich barsch  und nennt ihn einen warmen Arsch,
wenn der sich unsittlich und still  dem Häuptling einmal nähern will.
Der Häuptling, in zentraler Mitte,  hält nichts von der neuen Sitte,
in der man selten Kinder zeugt.  Darum bleibt er ungebeugt,
bei seiner Meinung im Geschehen,  beim Sex da müsse das entstehen,
was zum steten Nachwuchs führt,  wie es der Natur gebührt,
sonst stirbt die Sippe einmal aus.  Wer das nicht will der fliegt hinaus,
aus der Sippschaft, in der Sitte,  ungeachtet seiner Bitte.

Wer in der Kälte gerne kuschelt  und dabei sehr künstlich nuschelt,
der wird mitunter gerne warm.  Der Häuptling droht ihm mit dem Arm
und erhebt den Zeigefinger  und betätigt sich als Ringer,
indem er dieses Mitglied zwingt,  wodurch die Absicht nicht gelingt,
in dieser Weise, im Begehren,  den Sinn verfälschend, zu verkehren.
Der Urmensch hält sich in dem Schwarm  seiner Sippe besser warm.
Die ist mitunter, wenn sie lärmt,  zur Stammesfehde ausgeschwärmt
und das hitzige Gemüt  ist ein Heißsporn im Geblüt,
weshalb man diesen, vor der Schlacht,  schon vorsorglich zum Häuptling macht,
der zornig und in jäher Wut  am allerbesten kämpfen tut.

Hinter dem Häuptling seinem Rücken  will sich der warme Arsch verdrücken,
denn der hält nichts von der Schlacht,  weil er manches lieber macht;
und schlachten will er sich nicht lassen,  von denen die ihn doch nur hassen.
Ein weicher Schwächling wird nicht alt,  denn man macht ihn leichter kalt.
Hartgesotten ist der Sieger.  Der Häuptling ist ein kalter Krieger,
und er will sich nicht erbarmen,  angesichts des etwas warmen
Weichlings innerhalb der Sippe.  Der springt dem Tod noch von der Schippe
und hat per Fersengeld gegeben.  Es handelt sich ja um sein Leben.
Auch der Warme wird bald kalt,  denn jeder Urmensch wird schnell alt,
in der Umwelt dieser rauen,  mit und ohne Selbstvertrauen.
H.Feisel 




von Heinrich Feisel - veröffentlicht in: Urmensch
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Wednesday, 4. january 2012 3 04 /01 /Jan. /2012 12:27

Urmensch-Mensch (Aktivität).

Der Urmensch, das ist früher Fakt,  ist mobil und noch intakt
solange er beweglich bleibt  und Schritt für Schritt den Akt betreibt,
der'sÜberleben möglich macht.  Er ruht jedoch stets in der Nacht,
denn die Nachschicht kennt er nicht,  ohne das gewisse Licht
das die Nacht zum Tage macht.  Früh am Morgen aufgewacht,
liegend auf der bloßen Erde,  folgt schon zeitig die Beschwerde,
denn damals ist der Alltag schwer.  Wo nimmt er seine Nahrung her,
das muss sich ständig sozusagen  der Urmensch immer wieder fragen.
Aktivität ist angesagt,  wenn der leere Magen klagt.
Er kann nicht zum Discounter laufen  und sich Lebensmittel kaufen.

Das Weib das aktiviert den Rücken,  denn es muss sich tiefer bücken,
 beim Knollen suchen, Beeren pflücken,  und der Kerl tut sich verdrücken
und aktiviert die Fußgelenke  und verschwindet in der Senke,
zwischen Büschen und den Bäumen.  Er will nicht zu viel Zeit versäumen,
denn er muss nun etwas jagen,  so wie immer, an den Tagen,
wenn die Sippe Hunger zeigt  und sich zu beschweren neigt.
Der Urmensch findet nicht so bald  seine Nahrung in dem Wald,
weshalb er lange suchen muss  und er schleicht noch, bis zum Schluss,
mit dem aktivierten Speer  seiner Beute hinterher.
Der Alltag macht ihm schwer zu schaffen  und er schlachtet einen Affen.

Sein Weib das sucht schon in der Frühe,  immer wieder, mit viel Mühe,
Früchte, Wurzeln und die Beeren  und kennt sich wenig aus mit Speeren,
die, die Männlichkeit bezeugen  und sie muss den Rücken beugen.
Wer sich bückt, das ist bekannt,  der ist selten dominant,
und wer lieber oben bleibt,  in dem was mancher Kerl betreibt,
der hat gerne ungeniert  scheinbar optisch dominiert,
während die sich tief im Rücken  immer wieder neigend bücken,
die ihre Hände aktivieren.  Die Vorherrschaft tut sich verlieren
als die Herrschaft später still  die Weiblichkeit zwar so nicht will,
doch emanzipierte Frauen  wollen nicht nach unten schauen.

Aktiviert ist das Bestreben  in der Gesellschaft fortzuleben
und das entwickelt, mit der Zeit,  Emanzen aus der Weiblichkeit,
wie der Urmann dieses nennt,  der dabei viel Skepsis kennt,
wenn sich das Weib nicht, wie verrückt,  unterwürfig weiter bückt.
Aktivität bleibt angesagt,  weil die Karriere überragt,
die jeder, wie ein mancher meint,  wenn es irgend möglich scheint,
allzu gerne aktiviert,  mitunter ziemlich ungeniert,
wenn mit vornehm sanften Mienen  sich die Großen selbst bedienen,
jedenfalls in freier Wahl,  am vermehrten Kapital.
Der Alltag ist, von früh bis spät,  weiterhin Aktivität.
H. Feisel   


von Heinrich Feisel - veröffentlicht in: Mensch
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Thursday, 25. august 2011 4 25 /08 /Aug. /2011 15:14

 

Wortlaut.

 

Der erste Laut, der einst gelang, der entstand schon aus dem Drang,

in dem der Mensch den Trieb verrichtet oder seine Umwelt sichtet.

Die ersten Laute hört er schon im Mundraum als den schlichten Ton,

je nach Stellung in dem Mund, wenn er hechelt wie ein Hund,

wenn er außer Atem ist, was er dabei nicht vergisst.

Die Zungen- und die Gaumenlaute entdeckt er als er schmatzend kaute,

als er stöhnte, als er brummte, als er schrie und als er summte.

Aus Lauten die sich nie verlieren, lernt er laut zu kombinieren.

 

Er hat sich denkend umgeschaut und er erkennt den Nebenlaut.

Ein Esel schreit nicht irgendwie, der schreit neben seinem „I“,

was früher so wie heut geschah, genau so lauthals auch sein „A“.

Der Urmensch der erkennt den Dreh und wer A sagt, sagt auch B,

scheint er hierbei zu erkennen um das C danach zu nennen.

Nach dem D da folgt ja eh vor dem F noch schnell das E.

Den nächsten Laut erkennt er je notgedrungen in dem G,

denn er muss in dem Geschehen immer wieder weiter „Gehen“.

 

Und weil er weiter hört und sieht, was um ihn herum geschieht,

sieht er was er vorher nicht sah und es folgt damit das H.

Das I hat er ja schon entdeckt, wodurch er hier das J bezweckt.

Umgeformt aus einem A entwickelt er damit das K.

Mittels E gelingt ihm schnell im Gedankenblitz das L.

Es folgt M und N und P und im Schmerz kommt er zum W.

Dazwischen ist er schon im Stress, es folgt Q und R und S.

Und der Mensch wird langsam schlau mittels T und U und V.

 

Nach X, Y und Z ruht er sich in seinem Bett,

bevor sein Weib darauf besteht, dass es lauter weiter geht.

Aus dem Laut, aus lautem Munde, entsteht im Ur die erste Kunde.

Doch zunächst entstehen Silben, bevor die Urkunden vergilben,

auf dem Pergamentpapier, auf dieser alten Erde hier.

Der Urmensch wird bald drangsaliert und manchmal heftig attackiert,

denn es verlautet aus dem Triebe weiter nichts als lauter Liebe.

Dieser Wortlaut zählt noch immer und der Mensch vergisst das nimmer.

 

Getrieben fühlt er sich als Ass, vertrieben spürt er nur noch Hass,

wenn er in die Röhre schaut. In Worten wird er ziemlich laut,

wenn er wie ein Platzhirsch röhrt und wenn man den Wortlaut hört,

der zurück zum Ursprung kehrt und manches Vieh mit Namen ehrt.

 

H. Feisel

 

von Heinrich Feisel - veröffentlicht in: Urmensch
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Saturday, 18. june 2011 6 18 /06 /Juni /2011 12:38

 

Woll Lust.

 

Der Urmensch sieht, soweit er kann, als ein wolllüstiger Mann,

manches Weibchen das er will und sein Trieb ist auch nicht still,

immer wieder viel zu wollen, was die Weiber machen sollen.

Viele Kinder, die dann kommen, hat er dankbar angenommen,

weil sie der Gemeinschaft nützen und die starke Sippe stützen.

Der Urmensch hungert und hat Frust, bedingt durch seine Fleischeslust,

denn er hat viel Lust auf Fleisch und sein Weib macht viel Gekreisch.

Kreischen tun die Weiber dann, wenn man schlecht ernährt sein kann.

Auch angesichts der Kinderschar wird im Pflichtbewusstsein klar,

dass das Fleisch, zu dem Genuss, immer wieder da sein muss.

 

Es geht der Urmensch auf die Pirsch und vielleicht bringt er den Hirsch,

von dem man sich ernähren kann. Gestanden, als ein ganzer Mann,

macht der Urmensch was er will und sein Jagdtrieb ist nicht still,

wenn er seine Beute jagt. Ist er alt und sehr betagt,

dann ist der Urmensch arg verbittert, wenn er, sehr viel frierend, zittert.

Der Alte will, zu diesem Zwecke, dicke Wolle als die Decke.

Wer tut schon gerne frieren wollen? Die sich um ihn kümmern sollen,

dereinst selbst von ihm gezeugt, wo er sich nun krümmt und beugt,

die haben häufig viel zu tun. Was nützt ihm all der Nachwuchs nun,

der sich um ihn mühen sollte, doch nicht das will was er wollte.

 

Der Nachwuchs müht sich aber schlicht um den Alten häufig nicht,

denn sie spricht, in aller Frühe, von sich selbst und all der Mühe,

die das Leben ihnen macht. Wer will gibt auf den Alten acht

und wickelt ihn ganz allgemein in die dicke Wolle ein.

Wer will kann in der Urwelt wollen, was alle irgend einmal sollen,

sich nämlich voller Wolllust regen, denn das schafft reichen Kindersegen.

Die frisch erzeugten Urmenschkinder frieren dabei auch nicht minder,

ohne eine dicke Wolle. Der Urmensch greift noch nicht ins volle

gut gefüllte Warenlager und die Schnäppchen sind noch mager.

Soweit er denn ein Schnäppchen macht, hat er die Beute angebracht.

 

Die hat hoffentlich viel Wolle. Im Winter neigt der Mensch zum Grolle,

wenn er bibbernd frieren muss. Den Lebensmittelüberschuss

kennt man auch noch lange nicht und Wollen muss man immer schlicht,

was ein mancher heut nicht will. Der Magen knurrt und ist nicht still,

wenn die Sippe ziemlich hungernd wartend in der Grotte lungernd,

auf den guten Jäger hofft. Bleibt der aus, dann ist es oft

vor Hunger nicht mehr auszuhalten. Wer achtet da noch auf den Alten,

der ein guter Jäger war? Erfolgreich, das wird dabei klar,

sind, bei mangelnder Erfahrung, trotz viel Wollens, in Bewahrung

althergebrachter Traditionen, nicht jene die sich selber schonen.

H. Feisel

 

 

 

 

 

 

von Heinrich Feisel - veröffentlicht in: Urmensch
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