Familienplanung / Urmenschliches.
Recht ruppig wächst im Lebenslauf der junge Urmensch derbe auf,
nachdem die Alten, mit Vergnügen, tierisch ihren Sex verüben.
Der Halbstarke ist sehr betrübt und noch ziemlich ungeübt,
in dem Umgang mit dem Weib, beim so genannten Zeitvertreib,
den, entsprechend an den Plätzen, alle Urmenschcliquen schätzen.
Verzögert kommt er, etwas spät, mit Mühe in die Pubertät
und damit, in diesem Maße, dabei in die heiße Phase.
Er ist auf die Weiber heiß und er simuliert voll Fleiß
wie er vielleicht, irgendwann, den Ursex praktizieren kann.
Die Aufklärung im Unterricht kennt er bis dato aber nicht.
Die Alten machen, im Reflex, bedingungslosen plumpen Sex,
der wie beim wilden Tier begann, was noch als Porno enden kann,
innerhalb der späten Phase, bei der Menschheit in Ekstase.
Der junge Urmensch, in viel Frust, bemüht sich gern, in seiner Lust,
um ein junges wildes Weib, denn er sucht den Zeitvertreib.
Der Urmensch, in dem Urmenschclan, macht den Urfamilienplan,
denn, in der sexuellen Lust, ist er sich, in der Tat, bewusst,
dass er stark ein Weib begehrt. Vorläufig bleibt ihm verwehrt,
als Jüngling und als Junggeselle, an der ursprünglichen Stelle,
was er wohl im Sinne hegt und im Sex zugrunde legt.
Man nimmt ihn vorerst nicht für voll. Trotzdem ist er liebestoll
auf verschlungen wüsten Wegen suchend immer viel zugegen,
um in der Mühe, in der großen, auf ein junges Weib zu stoßen.
Er will sich gern im Sex verbinden. Ein junges Weiblein muss er finden,
weil er keine Alte mag. Darum sinnt er jeden Tag,
und er träumt sehr viel bei Nacht, wie er das erfolgreich macht,
ein junges Weibchen auszumachen. Die Alte tut darüber lachen.
Der junge Urmensch ist allzeit noch vital und sprungbereit
und will große Sprünge machen. Er hantiert mit seinen Sachen,
mit Faustkeil, Keule und dem Speer, doch ohne Weib fühlt er sich leer.
Er fühlt sich stark dazu getrieben, auf gut Glück und nach Belieben,
ein junges Weib, zu seinen Zwecken, in der Sehnsucht zu entdecken.
Im sexuellen Brauch, im Clan, erfordert der Familienplan
die Innzucht möglichst im Geschehen nicht in der Planung vorzusehen.
Die Innzucht wäre sehr fatal und klebt als Makel alle mal
an der Sippe der Gestalten, im sexuellen Fehlverhalten.
Ein junges Weib das wär wohl gut, denn das sorgt für frisches Blut.
Man muss nur feste daran glauben und irgendwo so eine rauben.
Vorher muss man im Geschehen irgend eine Neue sehen.
Verhütung war, in diesem Schema, mangels Möglichkeit das Thema.
H. Feisel