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6. Der Urmensch I seine Verbreitung.
Der Lebensraum war noch nicht knapp. Der Urmensch wandert und macht schlapp; lässt sich beim wandern immer wieder, irgendwo auf Erden nieder. Stößt Sommertags nach Norden vor, wo er im Winter fast erfror. Tat sich im Norden arg verlaufen und tat sich seine Haare raufen.
Es taten sich die schwarzen Helden, an dem Klima leicht erkälten. Sie taten frösteln, frieren, zittern; und ohne dicken Pelz verbittern. Im tiefsten Winter war es Grass, da war der schwarze Urmensch blass; und seine Haut wurde sogleich, im Lauf der Jahre ziemlich bleich.
Am Anfang in dem heißen Land, hat ihn die Sonne schwarz gebrannt. Daraus entstanden immer reger, Mohren als so genannte Neger. Nördlich bekamen dann die Mohren, im Winter nicht nur kalte Ohren. Manche bekamen kalte Füße; bestellten ein paar letzte Grüße und zogen wieder in den Süden und taten in Sonne brüten. Daraus, man höre und man staune, wurden Gelbe, Rote, Braune. Die Urmenschen sind ganz verwirrt, häufig hin und her geirrt. Die mussten ohne Kompass. gehen, konnten keine Karte sehen; und es lässt sich hierbei denken, nur die Sonne tat sie lenken.
Doch war der Himmel lang bedeckt, hat sich die Sonne auch versteckt. In dem Fall war man ahnungslos und der Irrtum war sehr groß. Man hat sich hierbei arg verrannt und hat sich nicht mehr ausgekannt. So kam's, dass sie sich gut verteilten, als sie sich beim wandern eilten. So kam's auch, dass sie sich nicht kannten, als sie sich später wieder fanden. So kam's, dass später viele Rassen, sich als Konkurrenten hassen. Nördlich blieben all die Bleichen und wollten nicht der Kälte weichen. Die gingen aus dem Grunde drum, beizeiten mit dem Feuer um. Die Weißen saßen um das Feuer und suchten dort das Abenteuer.
Die bewahrten kühlen Kopf, nahmen Gelegenheit beim Schopf, ließen's Tier nicht ungeschoren, denn die Wolle wärmt die Ohren. Die zeigten sich im neusten Charme und wurden mittels Tierfell warm.
Heinrich Feisel