Donnerstag, 21. mai 2009 4 21 /05 /2009 20:59

Lebensbedingung.

 

Die Bedingung für das Leben ist nicht überall gegeben

und wo das Leben etwas bringt das ist es positiv bedingt.

Das hat der Urmensch auch gedacht und er hat sich aufgemacht,

ist von Platz zu Platz gesprungen und hat bedingungslos gerungen,

mit einer Umwelt, die ihn quält, für die er nicht besonders zählt.

Die Bedingungen im Leben erwiesen sich in dem Bestreben,

der ur - urmenschlichen Gestalten, in der Umgebung durchzuhalten,

als ziemlich hart und gnadenlos und der Frust war dabei groß,

wenn der Urmensch das erkannte und heftig um sein Leben rannte

und wenn dabei der arme Tor sein Leben trotzdem schnell verlor.

 

Bedingt tat er sich fortbewegen, war körperlich sehr unterlegen,

längst nicht so flink wie viele Affen, die sich einen Fluchtweg schaffen

und nicht so stark wie manches Tier, beim Lebenskampf in dem Revier.

Hörner hat er nicht gekannt. Er wurde sehr leicht überrannt.

Er hatte keine scharfen Krallen und wurde sehr leicht angefallen.

Reißzähne, das scheint gewiss, trug er auch nicht im Gebiss.

Er war die ideale Beute, trotz dem Schutz in seiner Meute,

die am Anfang hilflos scheint, auch wenn die Sippe sie vereint.

Das Raubtier tat sich auf sie stürzen und manche Lebenszeit verkürzen,

auch gab es wenig Gegenwehr und alles rannte kreuz und quer.

 

Der Urmensch sann in seiner Stirn nun angestrengt in dem Gehirn,

wie er der Gefahr entgeht und weiter auf der Welt besteht

und wie der urweltliche Mann ein Gegenmittel finden kann.

Sein Alltag ist ein Abenteuer. Sein bester Freund das ist das Feuer,

hat ein Urmensch dann entdeckt, denn der war ziemlich aufgeweckt.

An der Tierwelt sieht er dann wie sehr das Feuer schrecken kann.

Brandgeruch und Rauch und Feuer, das ist keinem Tier geheuer,

denn die Erfahrung hat gezeigt, dass Feuer zur Verbrennung neigt.

Bei Feuer rennt das Tier geschwind, denn es ist ein gebranntes Kind.

Selbst das aller stärkste Tier rennt dann um sein Leben hier.

 

Der Urmensch hat, nach schlimmen Stunden, seinen besten Freund gefunden,

mit dem er sich sehr gut verstand, wie er bald danach befand.

Das Feuer kann ihm sehr viel nützen. Es wärmt ihn und es tut ihn schützen.

Irgendwann ließ sich verkünden, kann man das Feuer selber zünden,

wenn man einen Funken macht und damit einen Brand entfacht.

Der Urmensch der ist unbestritten durch das Feuer fortgeschritten.

H. Feisel

von Heinrich Feisel - veröffentlicht in: Urmensch
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