Samstag, 6. juni 2009 6 06 /06 /2009 12:36

Lebensbejahend.

 

Was immer in der Welt geschah, der Urmensch war zum leben da

und er hing in seinem Streben weiter fest an seinem Leben,

im ur - urmenschlichen Verlangen, lebendig weiter zu gelangen.

Am Anfang ist er viel gerannt und er hat viel Angst gekannt,

wenn er um sein Leben lief, oder nachts nur wenig schlief.

Im Gegensatz zum Mensch von heute, war er eine leichte Beute,

für das Raubtier das sich zeigte und ihn gern zu fressen neigte.

Der Urmensch der am Boden saß diente manchem Tier zum Fraß,

denn er konnte dem Begehren mit bloßen Händen wenig wehren.

Die Bestie, die ihn begehrt, hat ihn lange Zeit verzehrt.

 

Der Ur - Urmensch war an der Stelle leider nicht genügend schnelle

und er grübelt an der Stätte, wie er einen Standart hätte,

der ihn schützt und der ihn lehrt, wie man sich erfolgreich wehrt.

Von Natur aus, in dem Falle, fehlte ihm die scharfe Kralle,

Reißzähne, womit man riss, fehlten ihm in dem Gebiss.

Hörner wuchsen ihm wohl keine, ihm blieben nur die kurzen Beine,

auf den er, so wie er das kannte, chancenlos durchs Leben rannte.

Körperlich sehr unterlegen, tat er sich nur schlecht bewegen,

war längst nicht so flink wie die Affen, die sich einen Fluchtweg schaffen.

Er besann sich aufs Gehirn, hinter seiner flachen Stirn.

 

Es tat ihm gar nichts übrig bleiben als den Denksport zu betreiben.

Fehlen Muskelkraft und Sehnen, dann muss sich das Gehirn wohl dehnen,

damit im urmenschlichen Mann der Verstand noch wachsen kann.

Der Urmensch forscht beim Abenteuer nun verwegen mit dem Feuer.

Das Feuer ist der Feind von allen, die ihm stets zum Opfer fallen,

und jedem Vieh vergeht beim Feuer jede Lust aufs Abenteuer.

Der Urmensch scheint nun aufgeweckt, denn das hat er nun entdeckt,

im Gehirn, dank dem Verstand. Er nimmt das Feuer in die Hand

und besitzt das ganz allein. Damit heizt er dem Urvieh ein.

Das Feuer treibt die vor ihm her, er läuft dem Feuer hinterher.

 

So gewinnt er den Respekt, denn er hat den Verstand entdeckt.

Er überwindet nun den Frust, denn er wird nun selbstbewusst,

weiß sich an begehrten Plätzen nunmehr richtig einzuschätzen

und er erfindet mit Geschick allmählich manchen schlauen Trick.

Man kann ihn nicht mehr einfach morden, das Feuer ist sein Freund geworden.

 

H. Feisel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

von Heinrich Feisel - veröffentlicht in: Urmensch
Kommentar hinzufügen - Kommentare () - empfehlen
Zurück zur Hauptseite

Über diesen Blog

Profil

  • : Heinrich Feisel
  • Blog von Heinrich Feisel
  • : männlich
  • : 5.08.1950
  • : Europa Germany Hessen Wetter Marburg
  • : Schreiberling Nicht Profitsüchtig Überzeugt
  • : Da es für einen unbekannten Möchte-Gern-Autor, ohne finanzielle Risiken, unmöglich ist im Buchmarkt einzusteigen, im Gegensatz zur leicht zu vermarktenden Prominenz, versuche ich mein Bestes auf diesen Wegen zu geben, uneigennützig gewisser weise

Urmensch

Erstellen Sie einen Blog auf de.over-blog.com - Kontakt - Nutzungsbedingungen - Missbrauch melden - Articles les plus commentés